Kontraruf
Text für Theater | Leseprobe (PDF – Drei Masken Verlag)
„Und du stehst auf einem Berg und der Schweiß sickert durch deine Wimpern und alles beginnt sich zu drehen und du lächelst.“
Kontraruf ist ein atemloser Monolog, ein Rausch, eine Meditation: „Du bist oben angekommen und stehst unter dem stählernen Gipfelkreuz, daran ein kleiner Briefkasten, in dem das Gipfelbuch verstaut ist und das Kreuz spannt sich an Drahtseilen von Fels zu Fels, unter dir verschwimmt das Tal. Der Rücken ist nass, dir läuft ein Schweißtropfen in das rechte Auge, du spürst ihn genau, wie er sich in den Wimpern verfängt und dann hindurchgleitet, du zwinkerst und er springt in jede Richtung auseinander. Du atmest aus und atmest ein, tief, denn du bist erschöpft und die andere Person sieht dich an und lächelt und du denkst, dass du sie hinunterwerfen solltest.“
Uraufführung frei
Nächstes Stück: Runaway | Text für Theater